David
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Gipfelstürmen in Tirol

 

Route:   Gaislachkogel - Timmelsjoch - Hochsölden - Piburgersee - Eibsee

Für uns ging es am 29.09. am späten Nachmittag nach der Arbeit Richtung Tirol! Mitten in der Nacht kamen wir in Sölden in Österreich an und inspizierten trotz der späten Stunde die schöne Unterkunft. Wer einen Tipp für eine schöne Unterkunft braucht, in der auch Hunde willkommen sind, darf sich gerne bei uns melden.

Nach einer kurzen Nacht und einem aufgeregten Nero, der es kaum erwarten konnte, die Berge und Natur zu erkunden, sind wir erst mal raus und haben uns umgesehen. Besser hätten wir es an diesem Tag nicht treffen können. Das Wetter war traumhaft für eine kleine Erkundungstour. Nachdem wir 1-2 Std. rund um unsere Unterkunft spaziert sind, sind wir zurück in unsere Wohnung, um Mittag zu essen und die Route für den Nachmittag zu planen. Nach dem Essen sind wir dann Richtung Gaislachkogl gewandert, haben dann allerdings nach etwa 1,5 Stunden kehrtgemacht, damit die Dunkelheit uns nicht erwischt.

Nach einem schönen und sonnigem 3 Stunden Spaziergang mit einigem an Höhenmetern haben Nero und ich uns eine ordentliche Portion "Futter" verdient.

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Cinni im Alpstein
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Tag 2

Am nächsten Morgen haben wir uns dann erneut auf den Weg zum Gaislachkogl gemacht. Nach gut 2 Stunden haben wir die Mittelstation erreicht und wollten von dort aus weiter mit der Gondel auf den Gipfel des Berges.
Leider haben wir vor Ort erfahren, dass die Gondel seit gestern außer Betrieb ist und erst Ende Oktober wieder öffnet. Na gut haben wir uns gedacht, für den Aufstieg auf den Gipfel brauchen wir noch mal ca. 2 Stunden, das schaffen wir heute nicht.

Wir sind dann wieder zur Unterkunft gewandert und haben uns dann die gegenüberliegende Bergseite mal angeschaut und sind dabei auf eine kleine Hängebrücke neben einem Supermarkt gestoßen. Nero mochte die Brücke allerdings ebenso wenig wie ich.
Nach einem Einkauf für das Curry am Abend sind wir dann wieder zur Unterkunft spaziert und haben den Abend genossen.

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Tag 3

An Tag 3 sollte es dann endlich klappen. Wir haben am Tag zuvor noch mit ein paar Einheimischen gesprochen und man sagte uns, dass es doch ein gutes Stück bis zum Gipfel ist und wohl gute 4-5 Stunden in eine Richtung dauern würde. Man hat uns schon ein wenig verdutzt angeschaut, als ich gesagt habe, klar, kein Problem. Wir sind ja nicht zum Faulenzen hier!
Wir sind extra früh gestartet, damit wir keine Probleme mit der Dunkelheit bekommen. Das Wetter war zwar nicht mehr so schön wie an den ersten beiden Tagen, aber es war immer noch sonnig, wenn auch kälter.
Wie am Tag zuvor haben wir dann nach etwa 1,5 Stunden die Mittelstation erreicht und ab dann eigentlich die ganze Zeit soooo schöne Ausblicke genossen.

Mir sagte ein Bekannter mit einer Hundeschule, dass man den Hunden grundsätzlich viel zu spät ansieht, dass sie erschöpft sind, daher habe ich es mir zu Herzen genommen, dass es gar nicht erst soweit kommt. Insbesondere bei der langen Wanderung mit den vielen Höhenmetern. Natürlich hatte ich genug zu trinken und auch ein paar Snacks für Nero eingepackt, sodass wir auch dahingehend versorgt waren.

Es war schön zu beobachten, wie sich die Kulisse zunehmend veränderte, weniger Bäume, mehr Sträucher, die Farbe des Sandes wurde auch immer rötlicher/brauner, bis es letzten Endes nur noch Geröll und endlich auch Schnee gab.
Nero ist beim Anblick des ersten Schnees auf dieser Reise total ausgeflippt und hat so viel Schnee gefressen, dass ich mir keine Sorgen mehr um das Wasser machen musste.

Nach rund 2 Stunden war es dann endlich soweit und wir waren endlich auf dem Gipfel. Leider war (natürlich) auch die Bergstation mit dem wundervollen Ice Q Restaurant geschlossen, wir hatten es uns ja schon gedacht.
Nach unzähligen Fotos mit Blick auf die umliegenden Berggipfel habe ich Nero ein paar Snacks zur Belohnung gegeben und das mit Blick auf einen niedlichen herzförmigen Gebirgssee, den wir eigentlich besuchen wollten, jedoch überhaupt keine Möglichkeit gesehen und auch im Internet keinen Weg gefunden haben. Schade!

Dann war es Zeit für den Abstieg, welcher fast anstrengender als der Aufstieg war. Dafür waren wir schneller unten, als wir oben waren. Den Nachmittag/Abend haben wir uns nur noch ausgeruht und ich konnte endlich die Sauna so richtig genießen, die noch mit im Haus für alle Wohnungen zur Verfügung stand.

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Tag 4

Den darauffolgenden Tag haben wir etwas ruhiger starten lassen und uns Ziele rausgesucht, die wir in den nächsten Tagen besuchen wollten. Das passte insofern, als dass Regen für den gesamten Tag angesagt war. Daher haben wir morgens nur eine kleine Runde um die Unterkunft gedreht und einen Wasserfall/Flusslauf direkt in unmittelbarer Nähe entdeckt, den wir ab dann täglich angesteuert haben.

Am Nachmittag hat es kurz aufgehört zu regnen. Das haben wir direkt genutzt und sind Richtung Hochgurgl gefahren, etwa 5-10 Autominuten von unserer Unterkunft entfernt.
Nach einem Stopp an einem wundervollen Flusslauf, über den wir mit Hilfe einer Brücke gefahren sind, sind wir mit dem Auto hoch Richtung Timmelsjoch gefahren.
Ursprünglich habe ich ja gedacht, dass wir auch dort den Gipfel besteigen, kann ja nicht mehr so weit sein, so hoch wie wir mit dem Wagen hochgefahren sind, als uns dann jedoch die Mitarbeiter der Bergbahnen erzählt haben, dass es von dort aus noch etwa 2 Stunden sind, haben wir uns dazu entschlossen die stimmungsvolle Kulisse zu genießen und danach zur Unterkunft zurückzukehren. Durch den Regen hingen die Wolken sehr tief, sodass wir inmitten der Wolken waren, das war ein grandioser Anblick.

 

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Cinni im Alpstein
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Tag 5

An Tag 5 wollten wir endlich wieder einen Bergsee sehen. Am vorherigen Abend habe ich mich dazu noch erkundigt. Leider habe ich dann auch, nachdem ich mit der Tourismusszentale in Sölden telefoniert hatte, erfahren, dass einen Tag nach unserer Anreise, bis Ende Oktober alle Bergbahnen stehen, da die planmäßigen Wartungen durchgeführt werden, bevor der Winterbetrieb losgeht. Na gut dachte ich, dann fahren wir halt mit dem Auto so hoch, wie wir kommen und gehen dann zu Fuß weiter. Da habe ich leider nur nicht an die Verträge zwischen den Gemeinden und den Taxi-/Busunternehmen gedacht. Kurz und knapp: man teilte mir am Telefon mit, dass es letztlich keinen Bergsee gibt, der noch "normal" zu erreichen ist. Hmh, das war suboptimal. Nach einiger Recherche habe ich dann wieder eine etwas längere Wanderroute gefunden, die rund 4 Stunden in eine Richtung gehen sollte.

Dieses Mal ging es nach Hochsölden, wo wir sehr weit mit dem Auto hochfahren konnten und uns dann auf den Weg zum See machten. Leider hat sich das Wetter deutlich verändert und es waren rund 10°C weniger als noch am ersten Tag. Nach etwa 1,5 Stunden und einem traumhaften Wanderweg, der die ganze Zeit direkt an Hängen um den Berggipfel führte, sind wir dann plötzlich (es war dann die andere Seite vom Berg und eine Art Plateau) auf eine Schneeschicht von rund 20cm gestoßen. Es wurde deutlich windiger und dann kam auch noch Eis dazu. Es wurde so kalt, dass sogar Neros Fell eingefroren ist. Da waren wir dann etwa auf der Hälfte der Strecke in eine Richtung, als ich beschloss, dass wir umkehren, weil es mir schlichtweg zu glatt und kalt wurde. Schade, aber es wäre tatsächlich einfach zu gefährlich. Ich habe ja schon bemerkt, dass wir anscheinend zur absoluten Nebensaison angereist sind, was zum einen sehr schön war, weil es ruhig war, zum anderen aber auch recht "einsam". Auf unseren Wanderungen haben wir selten einen Menschen getroffen und auf dieser war es bisher niemand. Wäre uns also auf dem Eis etwas passiert, hätte es ungemütlich werden können.

Wir sind dann also wieder zurück zum Auto gewandert, haben uns dieses Mal aber ein paar Pausen mit wundervollen Ausblicken gegönnt.

In unserer Unterkunft angekommen, beschloss ich noch kurz in die Therme in Längenfeld zu fahren. Vor Ort bemerkte ich dann, dass ich Bilder von der Therme schon unzählige Male bei Instagram gesehen habe und auch ihr habt diese sicherlich gesehen (Bild von der Therme). Ich kann die Therme wärmstens empfehlen, tatsächlich jedoch mehr den Saunabereich als das Schwimmbad an sich. Das ist zwar ganz hübsch, aber länger als eine Stunde braucht man dort meines Erachtens nach auch nicht.

 

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Tag 6 & 7

An Tag 6 war dann der Höhepunkt des schlechten Wetters erreicht und es regnete die ganze Zeit. Da ich jedoch nicht in der Wohnung rumsitzen wollte, haben wir eine kleine Autofahrt zum Piburger See gemacht. Was ein traumhafter See! Ich würde dort im Sommer gerne mal baden gehen. Vielleicht ja zu einem anderen Zeitpunkt.

Wir sind jedenfalls, trotz des Regens, einmal um den See rumspaziert. Der Regen hatte definitiv auch etwas Gutes an sich, denn wir hatten den ganzen See fast für uns alleine und wir Norddeutschen kennen bekanntlich kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.

Nachdem wir zum Mittagessen wieder in die Unterkunft gefahren sind, wollte ich unbedingt noch ein paar Sonnenuntergangsbilder machen. Ich habe mir also angeschaut, wo der Sonnenuntergang super zu sehen sein sollte (es gibt wunderbare Apps dafür) und dann sind wir noch mal zum Timmelsjoch hochgefahren. Leider war die Sonne aber nicht zu sehen, was dem schlechten Wetter geschuldet war. Machte aber nichts, Nero hatte trotzdem seinen Spaß und irgendwelche alten Holzbretter entdeckt, die wohl die Arbeiter von der Bergbahn oben liegen lassen haben
Nero ist also auch in den Bergen ganz der Alte!

An unserem letzten Tag haben wir ausgiebig gefaulenzt. Außer ein paar Spaziergängen nahe der Unterkunft und dem Stadtkern, um zu sehen, was die "City" noch zu bieten hat, haben wir es uns in der Unterkunft gemütlich gemacht.

 

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Tag 8

Tag 8 war der Abreisetag. Morgens noch eine Runde zum naheliegenden Wasserfall spaziert, Sachen ins Auto, Schlüssel abgegeben und ab dafür, denn wir hatten noch etwas vor.

Da wir ohnehin am Piburger See vorbeifahren mussten, dachte ich, dass wir noch mal einen kurzen Stopp machen, um zu sehen, ob wir vielleicht ein Foto ohne Regen, wie zwei Tage zuvor, machen können. Leider war vom See fast gar nichts zu sehen, denn es war super nebelig. Macht aber nichts, wir haben das Beste daraus gemacht und sehr stimmungsvolle Bilder geschossen.

Auf dem Rückweg durch Österreich sind wir noch an so vielen kleinen Gebirgseen vorbeigefahren, an denen wir am liebsten überall angehalten hätten, dafür blieb jedoch keine Zeit, denn wir hatten noch ein anderes Ziel, und zwar den Eibsee nahe Garmisch Partenkirchen! Und der hat sich gelohnt! Im kann nur jedem empfehlen dort einen Stopp einzulegen und am liebsten einmal um den See zu spazieren (dafür braucht man aber rund 1-1,5 Stunden).

So, das war unsere Wildplaces Reise nach Sölden und Umzu. Wenn ihr Tipps braucht, meldet euch gerne! 
Danke an Allco, dass ihr uns eine so tolle Reise ermöglicht habt!

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